PAMSTRONG – meine Erfahrung.

02.05.2018

Jedes Jahr beginnt für mich standesgemäß mit einem oder mehreren guten Vorsätzen, die nach Möglichkeit für immer ‚halten‘ sollen. Oftmals sind es für mich Vorsätze, die mir helfen, ein bessere Version von mir selbst zu werden. Nichts von all dem mache ich für irgendjemand anderen sondern es geht ausschließlich um mich. Letztes Jahr habe ich mir nicht nur vorgenommen grundsätzlich positiver zu denken (mehr dazu vielleicht in einem anderen Beitrag). Ich wollte zudem endlich etwas für mich und meine Gesundheit tun. Also hieß es nach langem überlegen… PAMSTRONG.

Wie alles begann…

Wie vermutlich viele von euch habe ich mich schon des öfteren an Sportarten und verschiedenen Fitnessstudios versucht. Ich habe elf Jahre Handball gespielt. Es war eine super Zeit, aber mit meinem dualem Studium für mich nicht mehr zu vereinbaren. Dann habe ich mich während des Studiums an einem Frauen-Fitnessstudio versucht. Ich habe Poledance und Freeletics versucht und ich war beim boxen. Aber all hat es mir nicht angetan. Es konnte mich nie etwas so fesseln, dass ich auch mit Leidenschaft dran blieb.

Vor allem das Fitnessstudio in Stuttgart war Horror für mich. Die Kurse waren zu eintönig, die Niveaus zu verschieden, die Trainingspläne… ein Alptraum. Da ich es aber selber nicht besser wusste, war ich der vollen Überzeugung, die Misere würde an mir liegen und auch dieses Mal wäre es nicht die richtige Adresse, um meinen Körper auf Vordermann zu bringen.

Als ich nach einer Anpassung meines zum vierhunderttausendsten Mal wiederholten Trainingsplan fragte, zeigte mir eine liebe Mitarbeiterin eine Übung mit einer Langhantel für meinen Po. Und diesmal fühlte es sich irgendwie anders an.. Ich spürte so etwas ähnliches wie Spaß.

Was dann geschah…

Erstmal gar nichts. Das Studio machte leicht verdientes Geld mit mir, denn ich ging nicht hin, zahlte aber fleißig. Dann machte ich erstmal nichts, bis auf ein bisschen Freeletics hier und ein wenig joggen da. Im Sommer 2016 wurde angekündigt, dass ganz bei uns in der Nähe ein Fitnessstudio öffnen würde. Manu und ich haben lange überlegt, waren aber der festen Überzeugung, dass wir diesmal unserem inneren Schweinehund den Kampf ansagen würden und zu Sportskanonen mutieren. Gesagt getan: im April 2017 öffnete das Studio endlich und unsere Reise in die Welt der disziplinierten und gesunden Menschen würde beginnen.

Willkommen in der Realität…

Eine Eröffnungsfeier mit gratis Salat und einer Menge hoch gesunden Getränken in allen möglichen Farben öffnete die Pforten in unser neues Leben. Die Geräte und der Freihantelbereich wurden begutachtet, genau so wie die ‚Promis‘. Ich kannte natürlich niemanden von den Berühmtheiten. Ich konnte nur mit Sicherheit feststellen, dass sie alle drei mal so breit und fit wie ich waren.

Weder mit den Leuten, noch mit den Geräten konnte ich etwas anfangen. Der erste Monat verlief schleppend. Alles schien mir zu viel Neues und zu wenig Gewohntes zu sein. Ich brauchte Hilfe, aber da ich mir keinen Personal Trainer auf Dauer leisten konnte, musste es etwas sein, das mir zumindest den Weg weist. Auch ich bin ein Opfer der Instagram-Werbung und habe Pamela Strong als das Optimum an Frau gefunden. Ihr Programm PAMSTRONG schien mir die Lösung für meine Probleme zu sein.

Pamela ist für mich ein klasse Vorbild, denn auch sie hatte früher damit zu kämpfen immer zu dünn zu sein und deswegen gehänselt zu werden. Endlich hatte ich jemanden gefunden, der kein Gewicht verlieren sondern zunehmen möchte!

Die 60€ für 16 Wochen waren schweren Herzens investiert.

Über PAMSTRONG

Ich entschied mich für das Basic Package, denn ich wollte ja erstmal schauen, ob ich halten kann, was ich mir selbst versprach. Man erhält einen 12 Wochen Trainingsplan. Dieser ist definitiv auf Kraftsport und nicht auf Ausdauersport ausgerichtet. Das bedeutet: vor jeder Session ein kurzes Aufwärmen und dann ab in den Freihantelbereich. Das Programm ist auf das Trainieren mit Gewichten ausgelegt, selten nur findet man sich an Geräten wieder. Das Laufband und der Stepper kommen nur zum Aufwärmen zum Einsatz. PamStrong 11 1024x999 - PAMSTRONG - meine Erfahrung.

 

PAMSTRONG für mich…

Mir den Trainingsplan von Pamela Reif zu kaufen war eine der besten Entscheidungen überhaupt. Ich hätte niemals gedacht, dass ich das Programm seit nun mehr als 10 Monaten durchziehe und vier mal die Woche zum Sport gehe. Ich achte mehr auf meine Gesundheit, auf mein innerliches Wohlbefinden. Noch nie war ich in so kurzen Abständen so stolz auf mich.

Hat man einmal das 12-Wochen-Programm geschafft, wird das Abonnement automatisch verlängert. Man erhält einen 25-Wochen-Plan und zahlt pro Monat 9,99€. Alle vier Wochen wechselt das Training. Die Trainingspläne sind auf vier Sessions pro Woche ausgerichtet: Push (Schulter, Trizeps, etc.), Pull (Rücken, Bizeps, etc.) und zwei mal Legs (Beine).

Außerdem erhält man Zugang zu einer Menge Rezepten und Ernährungstipps. Alles ist durch Bilder und Videos leicht verständlich. Zu Beginn des Trainings habe ich einen Mitarbeiter des Studios gebeten, mir trotzdem alle Übungen einmal vernünftig zu zeigen.

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Für einen Proteinshake nach dem Sport: 40g Haferflocken, 3EL griechischen Joghurt, 220ml Sojamilch, eine Banane und wenn gewünscht Beeren, sowie Proteinpulver.

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Alles in den Mixer.

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Und genießen. Ist super lecker und hält Dank der Haferflocken lange satt.

Ich bin ganz ehrlich: ich hätte mir nach dieser Zeit ein extremeres Resultat gewünscht. Natürlich sieht man – vor allem nicht nach den 12 Wochen – wie Pamela aus. Aber darauf kommt es am Ende des Tages auch nicht an. Wichtig ist, dass man sich wohl fühlt, dass man versteht, was für Möglichkeiten der eigene Körper und Geist bieten. Der Geist ist übrigens ein extrem wichtiger Punkt. Sport hilft natürlich nicht nur, den Körper in Form zu bringen sondern auch mental abzuschalten, eine Auszeit aus dem Alltag zu finden und einen Ausgleich für den gestressten Kopf zu schaffen. Und das mit Erfolg!

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PAMSTRONG hat es geschafft, mir einen Weg zu leiten, den ich alleine niemals hätte bestreiten können. Natürlich hätte ich mir das gesamte Wissen auch selbst aneignen können. Dafür war ich aber schlichtweg zu faul und zu wenig ehrgeizig.

Ich kann das Programm wirklich jedem empfehlen, der grundsätzlich das Gefühl hat, dass das Trainieren mit Gewichten sein Ding sein könnte, der aber einfach nicht weiß, wo er anfangen soll. Dann investiert das Geld. Am Ende des Tages investiert ihr in euch selbst und in eure Gesundheit. Das sollte es euch doch definitiv wert sein 🙂

Da ich heute meine Session schon erledigt habe, heißt es gleich: gesund kochen und ab ins Bett.

Fühlt euch gedrückt und habt einen schönen Abend.
Brina
xxx

 

 

6 Comments

  • Derya sagt:

    Hi Brina =)
    ich spiele auch mit den Gedanken, Pamstrong zu abonnieren zumindest für 3 Monate. Hast du auch ein paar vorher Fotos?
    Ich bin hin und her gerissen.
    Hattest du Heißhunger-Attacken? Hast du durch die Muskeln viel an Gewicht zugenommen?
    Liebe Grüße
    Derya

    • soulsiders sagt:

      Liebe Derya,

      ich habe Vorher-Fotos, die ich aber hier ungerne zeigen möchte, weil sie mich nur in Unterwäsche zeigen 😉 Ich kann dir aber so viel verraten: ich war nie dick und kann deswegen jetzt auch nicht behaupten mal eben 10kg verloren zu haben. Ich hatte schon immer das Glück eher dünn zu sein, aber trotzdem hatte ich besonders am Bauch und an den Hüften Speck, den ich nicht haben wollte. Der ist an den Hüften fast komplett verschwunden, der Bauch könnte meiner Meinung nach noch flacher sein.

      So richtige Heißhunger-Attacken, bei denen man alles hemmungslos in sich reinstopft, hatte ich nicht. Ich habe aber trotzdem gerne mal einen Burger oder Nudeln gegessen. An meiner Ernährung müsste ich unbedingt noch arbeiten, dann wären mit Sicherheit extremere Ergebnisse schneller da.

      Ich wiege mich so gut wie nie. Vielleicht einmal im halben Jahr, deswegen kann ich deine letzte Frage nicht beantworten… Aber ich wiege mich genau aus dem Grund nicht, weil das Gewicht eben überhaupt keine Rolle spielt. Ich zum Beispiel wollte unter keinen Umständen Gewicht verlieren sondern ich wollte unbedingt zunehmen.

      Ich weiß ja nicht, was genau deine Ziele sind, aber wenn du dich eng an dem Trainings- und Ernährungsplan von PAMSTRONG orientierst, kannst du alle deine Ziele erreichen. Ich denke, wenn man motiviert ist, dann ist das Programm für jeden das Richtige. Außerdem: du investierst in dich selbst. Nicht in Kleidung, essen gehen, Kino oder sonst was. Es könnte nichts besseres geben als das 🙂 Probier es doch einfach.

      Liebe Grüße,
      Brina

  • Celine sagt:

    Wirklich ein toller Beitrag!! Ich kenne das Problem mit dem Fitnessstudio auch nur zu gut… Aber das Programm klingt echt gut!
    Liebe Grüße Celine

  • Sabine sagt:

    Vielen lieben Dank für deinen Beitrag:) Ich spiele auch mit dem Gedanken. Allerdings bin ich in keinem Fitness Studio mehr. Kann man die Übungen auch von Zuhause ausmachen ?

    Liebe Grüße sabine

    • soulsiders sagt:

      Hallo liebe Sabine,

      leider nein. Das Programm ist überhaupt nicht für zuhause geeignet. Es ist komplett auf Geräte ausgelegt und auch auf das Steigern der Gewichte. Ich glaube, du müsstest ein eigenes Fitnessstudio eröffnen, um alles zuhause zu haben 😀

      Aber es gibt ja mittlerweile so viele günstige Angebote für Studios, dass du es ja eventuell wieder in Erwägung ziehen könntest.

      Ganz liebe Grüße,
      Brina

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