Las Vegas – hate it or love it.

05.27.2018

Hier sind wir schon beim zweiten Blogeintrag zu unserem Roadtrip durch Kalifornien (& Nevada & Arizona)! Wenn ihr den ersten Beitrag über unsere Ankunft in den USA noch nicht gelesen habt, dann macht das unbedingt jetzt.

 

Las Vegas

 

Unsere ersten drei Nächte in den USA haben wir in Las Vegas verbracht. Wie ich schon in meinem letzten Blogpost über unsere Ankunft in den USA geschrieben habe, sind wir im Treasure Island untergekommen. Ich habe das Hotel über trivago gebucht. Es ist das einzige Hotel auf unserer Reise. An allen anderen Stopps kommen wir – wie immer und wie es uns am liebsten ist – in Airbnbs unter.
Auch für Vegas habe ich nach Airbnb-Optionen geschaut, aber natürlich gibt es auf dem Strip keine privaten Unterkünfte zur Kurzzeitmiete. Außerdem muss man meiner Meinung nach in Vegas wirklich im Hotel wohnen, da erst dann das klassische Las Vegas-Feeling aufkommt. 

Vegas ist weltweit unfassbar bekannt und berühmt durch den Film Hangover geworden, weswegen bestimmt auch die meisten den Strip, die Bellagio Fountains und das Caesar’s Palace kennen. 

Viele Leute sagen, dass Vegas ihnen überhaupt nicht gefällt und dass sich eine Reise dahin nicht mal lohnen würde. 

Ich bin da wirklich GANZ anderer Meinung. Ich liebe Vegas! Einen Ort wie Las Vegas, der nur für Spiel und Spaß erschaffen wurde – mitten in der Wüste Nevadas – ist einmalig auf dieser Welt und ist so an keinem anderen Ort zu finden. Auch das Las Vegas Gefühl lässt sich nirgendwo anders erleben. Man ist wirklich in einer anderen Welt und lebt kurzzeitig abseits des Alltags. 

Las Vegas wirkt verzaubernd und macht die Nacht zum Tag. Man kann es kaum beschreiben, wenn man nicht selbst da gewesen ist. 

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Wenn gesagt wird, dass Vegas nie schläft, dann kann ich das nur bestätigen. Man vergisst Tag und Zeit, gibt unfassbar viel Geld aus, hat aber auch die beste Zeit überhaupt. Es gibt unendlich viele Partys, egal ob Poolpartys am Tag in den Hotels oder die klassischen Club-Abende während der Nacht. 

Für alle, die noch nie in Vegas waren, hier ein paar Erklärungen und Fakten zum Strip und zu Vegas selbst:
Las Vegas an sich gibt es schon seit 1905. Damals noch nicht als ‚die Spielstadt‘ bekannt, hatte Vegas seine Ups and Downs und seinen finalen Aufschwung 1989 als die Stadt, die niemals schläft. Die Stadt ist natürlich bekannt für Casinos, endlos viele Hotels, unzählige Shows und – Dank der unkomplizierten Eheschließungsgesetze – für ihre ‚Wedding Chapels‘ und natürlich für Prostitution und Drogen. Sie gilt als die viertgefährlichste Stadt der USA aufgrund der vielen Gewaltdelikte im Verhältnis zur Einwohnerzahl.
Der heutige Strip mit dem berühmten Bellagio, New York New York, etc. war eigentlich gar nicht der ursprüngliche Strip. Dieser befindet sich in Vegas Downtown. 

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So, nun aber zu unseren vier Tagen in Vegas. Wir haben sie nicht nur in den Casinos verbracht sondern sind einen Tag zum Grand Canyon gefahren, was einfach mal wieder das absolute Gegenteil zu Vegas ist, trotz der kurzen zwei Stunden Entfernung.

Wir hatten Glück im Treasure Island, denn wir haben eine große Suite (die wir nicht gebucht haben) bekommen. Wie wir das gemacht haben, erfahrt ihr in deinem der nächsten Blogbeiträge. Unser Zimmer war wirklich der Wahnsinn, mit tollem Ausblick auf den Strip, zwei riesen Badezimmern (eins davon mit Whirlpool) und einfach unfassbar viel Platz.

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Wir haben den typischen Las Vegas-Kram gemacht: wir saßen an den Automaten, haben uns kostenlos Drinks bringen lassen und haben all unser Geld verloren. Wie ich oben schon geschrieben habe, zieht einen die Atmosphäre (oder zumindest uns) einfach in den Bann. Jedes Casino/Hotel sprüht einen eigenen Duft aus, es gibt nirgendwo Uhren und in den Casinos sieht es tagsüber, wie nachts komplett gleich aus. Alles blinkt, glitzert und leuchtet. Und ja: natürlich verliert man! Auch wir hatten unsere Hochphasen an den Automaten, an denen wir sogar zeitweise im Plus waren. Aber wir konnten es nicht lassen und haben weiter gespielt.. Naja, so ist das nun mal. Wenigstens haben wir es mit einkalkuliert 😉

Wir sind durch alle Hotels geschlendert, haben fleißig eingekauft, die Sonne genossen, uns mit Obdachlosen unterhalten und deren Geschichten angehört. Las Vegas ist einfach verrückt, es gibt so viele Gegensätze, viele arme Menschen, so viele Menschen mit so viel Geld. – aber gleichzeitig gibt es auch die Menschen, die mit ihrer Miete in ein Casino gehen und alles verspielen.

An unserem ersten Abend durften wir direkt die 911 anrufen, als ein blutender Mann aus einem Gebüsch am Caesar’s kam und sagte er sei attackiert worden. Die amerikanische Polizei hat durch meinen Polizeibericht somit offiziell meine Größe und mein Gewicht. Wozu auch immer das gut ist.

Grand Canyon

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Am einem Tag sind wir früh morgens Richtung Grand Canyon gefahren. Es sind gute zwei Stunden von Vegas zum Grand Canyon West. Dieser Teil des Canyon ist privatisiert und kostet somit ‚Eintritt‘ ($50 pro Person). Hier findet ihr den berühmten Skywalk, Dank dem man für $82 pro Person scheinbar frei über den Tiefen des Canyon steht. Wir haben die Brücke allerdings ’neben‘ uns gelassen. Ich habe sie 2014 schon einmal betreten und fand es nicht so toll, wie es scheint. Der Preis ist völlig überteuert und man darf keine eigenen Fotos schießen. Diese kann man lediglich für noch mehr Geld käuflich erwerben.

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Außerdem hat man auch ohne die Brücke wahnsinns Ausblicke, da einen ein Shuttlebus permanent zwischen drei Stationen hin und her fährt. Der Canyon ist a-t-e-m-b-e-r-a-u-b-e-n-d. Die Klippen zur Schlucht des Canyon sind nicht gesichert. In der Theorie  könnte man hinein fallen. – was auch schon einigen passiert ist. Ich schreibe hier schon viel zu viel, deswegen lasse ich jetzt die Bilder für sich sprechen.

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Als Fazit dieses ewig langen Beitrags kann ich sagen, dass uns das Abtauchen in eine andere Welt in Vegas super gut gefallen hat! Wir würden jederzeit zurück kommen, auch wenn wir nicht den großen Jackpot geknackt haben 🙂

Der nächste Beitrag wird über unseren Trip ins Death Valley und weiter nach San Francisco sein. Alsoooo… seid gespannt!
Brina & Manu
xxx

 

2 Comments

  • Sunnyinga sagt:

    Ein toller Beitrag mit vielen schönen Fotos liebe Brina. Ich gehöre definitiv zu den Vegas Lovern. 🙂
    2016 war ich das letzte Mal in Las Vegas und schon nächstes Jahr soll es wieder dort hingehen.

    Ganz liebe Grüße,
    xo Sunny | http://www.sunnyinga.de

    • soulsiders sagt:

      Wie gut du es hast so schnell wieder nach Vegas zu kommen! Freue mich jetzt schon auf deine Fotos und Berichte. 🙂

      Liebe Grüße,
      Brina
      xx

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