Curaçao – welcome to paradise.

09.24.2017

Nachdem wir in Thailand etwas mehr Regen als gewünscht hatten, waren wir diesmal fest entschlossen ein Reiseziel zu finden, welches auch nicht nur einen Tag Regen in der Klimatabelle aufweist.
Ich bin ein absoluter Organisationsfreak und kann es überhaupt nicht ab, wenn der Urlaub nicht mindestens 9 Monate vor Abflug niet- und nagelfest ist. Diesmal hatten wir meine Toleranzgrenze, was den Vorlauf angeht maximal überschritten, somit war ich eher nervös und Manu gestresst von meiner Unruhe.
Wir konnten uns einfach nicht auf ein Reiseziel einigen. Irgendwann fand Manu ein Angebot für Curaçao bei Urlaubsguru. Über Curaçao hatte ich in meinem Leben noch nicht nachgedacht. Nach der ersten Google-Bilder-Suche war ich überzeugt.

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Also klickte ich mich durch die Urlaubsguru-Anzeige und musste feststellen, dass der erste Schein trügte, denn es kamen auf die Buchung etliche Gebühren drauf, die das günstige Angebot nicht mehr ganz so günstig machten.
Also entschied ich mich selber nach Flügen, Unterkunft etc. zu suchen.
Gesagt, getan. Ich habe günstige Direktflüge mit AirBerlin von Düsseldorf gefunden. Über AirBnB wurde die schönste Unterkunft gebucht (dazu später mehr) und einen Mietwagen haben wir über SIXT gebucht.

Wir sind im Mai 2016 geflogen. Dies ist typischerweise die Lowseason auf Curaçao. – ABER deswegen keinesfalls eine schlechte Reisezeit. Ganz im Gegenteil. Ich kann den April/Mai/Juni nur allen empfehlen, die der großen Touri-Welle entkommen möchten. Das Wetter ist ganzjährig reisetauglich. Die ABC-(Aruba, Bonaire, Curaçao)Inseln liegen außerhalb des Stroms der Passatwinde, somit gibt es i.d.R. auch keine Hurricane-Season und keine regelmäßigen Niederschläge.
Curaçao hat in etwa die gleich Fläche wie die Stadt Köln und rund 150.000 Einwohner, von denen ca.100.000 in der Hauptstadt Willemstad leben.

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Man kann sich auf Curaçao entscheiden, ob man in Willemstadt/in der Nähe wohnen möchte oder aber am ganz anderen Ende der Insel (sie ist wie ein langer Schlauch) Richtung Westpunt. Da wir es so abenteuerlustig wie möglich mögen und die großen Hotelketten absolut meiden, haben wir uns für die zweite Variante entschieden.

Wir buchten im Landhuis Klein Santa Martha in Soto und ich sag euch: es war die beste Entscheidung EVER.
Es ist ein Boutique Hotel und einfach nur traumhaft schön. Die meiste Zeit der zwei Wochen waren wir die einzigen Gäste dort und wurden behandelt wie Könige. Das Personal ist unfassbar freundlich und zuvorkommend, das Essen traumhaft und die (ehemalige) Managerin Lucy die mit Sicherheit liebste Person auf der ganzen Insel.
Zu dem Landhuis gehört noch ein genau so schönes B&B für Lowbudget-Reisen ganz in der Nähe. Hier findet ihr unser kleines Image-Video für das B&B Blenchi.

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Ehrlich gesagt habe ich vor unserer Reise nicht allzu viel von Curaçao erwartet. Ich habe mit schönen Stränden und sonst nicht viel gerechnet. Aber ist es nicht immer wieder schön, wenn die Erwartungen maximal übertroffen werden?
So war es hier. Mal abgesehen von den traumhaft schönen Bilderbuchstränden gibt es eine Menge zu erleben. Die Hauptstadt Willemstad bietet mehr als ausreichend bunte Häuserwände, um Instagram-taugliche Fotos zu knipsen. Außerdem gibt es wahnsinnig viele wunderschöne Cafés, Bars und Restaurants. Das Schönste daran? Auf Curaçao wird die Mahlzeit Frühstück ganz groß geschrieben. Und ich LIEBE Frühstück. Manu nicht so. Aber da musste er durch. Außerdem gibt es auch für die Abenteuerwilligen unter uns genug auf dieser winzig kleinen Insel zu sehen.

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Ich könnte nun von jedem Strand und jedem Café berichten, aber das würde den Rahmen noch mehr sprengen, als es dieser Beitrag sowieso schon tut.

Deswegen hier unsere absoluten Curaçao-Hilights:
  • Willemstad – die Hauptstadt im Kolonialstil ist atemberaubend. Die Queen-Emma-Bridge macht das Bild perfekt.
  • Mundo Bizarro – Frühstück-Fans sind hier bestens aufgehoben. Die Einrichtung lädt zum träumen ein.
  • Santa Martha Bay – direkt beim B&B Blenchi steht ein verlassener Hotelkomplex. Gruselig, aber einzigartig aufregend.
  • Watamula – der Atem der Mutter Erde. Wer entdeckt ihn in unserem Video?
  • Bij Blauw – ein Restaurant in Willemstad, welches an Schönheit nicht zu überbieten ist.
  • Cas Abao – einer der 25 schönsten Strände dieser Welt. Am Wochenende überfüllt, unter der Woche sehr entspannt.
  • Kokomo Beach – cooler Strand mit Strandbar (und gutem Frühstück). Die erste Szene unseres Videos wurde dort gedreht.
  • Daaibooibaai – mein absoluter Favourite Strand! Dort zahlt ihr keinen Eintritt und erhaltet für wenig Geld leckere Frikandeln und andere niederländische Spezialitäten (Curaçao gehört zu den niederländischen Antillen und ist deswegen sehr von der Kultur geprägt) und türkises Wasser.
  • Saint Tropez Ocean Club – wie der Name schon vermuten lässt, geht es hier etwas schicker zu. Aber es lohnt sich! Gönnt euch ein richtig schönes Beach-Bett.
  • Klein Curaçao – Leute ehrlich – bucht eine Tagestour!! Die kleine vorgelagerte Insel gehört mit zu den schönsten Orten, die wir je gesehen haben. Außerdem macht die Katamaran-Tour einfach nur Spaß. Wir haben mit Bounty Adventures gebucht.
  • Blue Room – eine Höhle, die man nur durch tauchen erreicht, nachdem man von einer kleinen Klippe gesprungen ist. Alles, was in der Höhle schwimmt sieht blau leuchtend aus.

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Es gibt tausend weitere Spots, die ich euch nennen könnte. Aber ich mach hier mal Schluss. Um weitere bildliche Eindrücke zu erhalten, schaut euch gerne unser Curaçao Video an.

Wenn ihr Fragen habt oder weitere Restaurants, Hotspots, etc. wissen wollt, schreibt einfach einen Kommentar.

Manu & Brina

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