Cape Town Part II – Kapstadt Best places

11.13.2017

In unserem ersten Beitrag über Kapstadt haben wir euch schon über unseren Kapstadt Urlaub dieses Jahr im Februar berichtet. Diesmal folgen etwas mehr Details über die absoluten ToDo’s, die besten Restaurants und unsere Geheimtipps für Kapstadt.

Kapstadt bietet eine Vielfalt an Unternehmungen, guten Restaurants, schönen Stränden, beeindruckenden Stadtteilen und tollen Menschen. Aber lest in den nächsten Abschnitten selbst…

Typically touristic.

Natürlich werden wir euch auch ein paar Klassiker nahelegen. Kapstadt bietet ziemlich viele klassische Touristen Attraktionen, welche aber nicht umsonst so berühmt berüchtigt sind. Los geht’s mit dem Tafelberg. Der Tafelberg kann entweder über das Cable Car ganz ohne Anstrengung ‚erklommen‘ werden oder aber man steigt selber hoch. Wie immer führen auch in diesem Fall viele Wege nach oben. Der aber wohl mit Abstand beste – allerdings auch schwierigste und anstrengendste – Weg ist der Skeleton Gorge. Er startet im Cape Town Botanical Garden und führt über ca. 4.5 Stunden nach ganz oben.

Unser Tipp: ungefähr auf der Hälfte der Strecke könnt ihr euch zwischen zwei Wegen entscheiden. Einer führt ziemlich stabil nach links, der andere zeigt den Skeleton Gorge weiter an und geht eher steil nach oben. Haltet euch für eine kleine Abkühlung unbedingt zunächst links. Ihr kommt über weißen Traumsand direkt an einen See, der in verschiedenen Farbtönen strahlt. Von hellem Organe (Aperol) über Blutrot bis ins tiefe Schwarz sind klare Abgrenzungen zwischen den Farben zu erkennen. Kein Bild kann ausdrücken, wie beeindruckend dieser See war.

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Der zweite Hike, der ein absolutes Muss ist, ist der Aufstieg auf den Lion’s Head. Am schönsten ist es, wenn man von oben den Sonnenuntergang beobachtet. An klaren Tagen geht auf der einen Seite des Berges die Sonne unter, während bei einer Drehung um 180° um die eigene Achse der Mond erscheint.Der Aufstieg dauert zwischen 45 Minuten und einer Stunde. Plant genug Zeit für den Aufstieg ein und nehmt euch Verpflegung für ein kleines Picknick mit. Es lohnt sich!

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Der Green Market Square ist ein Markt mitten in der Stadt, welcher tagtäglich auf- und abgebaut wird. Hier könnt ihr super Souvenirs für eure Lieben zuhause kaufen. Vergesst nicht zu handeln!

Der Boulder’s Beach ist die Anlaufstelle, um die berühmten Pinguine in Kapstadt zu sehen. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder, ihr geht direkt an die Aussichtsplattform, über die ihr hunderte von Pinguinen bestaunen könnt oder aber ihr geht direkt zum Strand nebenan, legt euch gemütlich hin und wartet, bis sich ein kleiner Pinguin zu euch gesellt oder mit euch im Wasser schwimmt.

Mother Nature.

Geprägt ist Kapstadt und seine Umgebung nicht nur durch den Table Mountain National Park sondern durch den Cape Point National Park. Dieser gehört zum Table Mountain National Park. Hier liegt das berühmte Cape of Good Hope. Der National Park liegt am Südende der Halbinsel Kapstadts. Ihr könnt euch in National Park rumtreiben und die rund 120 Treppenstufen nach oben zum kleinen Leuchtturm erklimmen. Vergesst jedoch bloß nicht, euch den Dias Beach anzuschauen.

Diesen erreicht ihr, indem ihr vor dem Souvenirshop, der auf den Parkplatz folgt, nicht Richtung Leuchtturm lauft, sondern direkt rechts einen Schotterweg runter geht. Hier lauft ihr die Holzstege am Meer entlang, bis ihr den Strand links von euch seht. Lauft weiter und schon bald folgt eine Treppe mit unzähligen Stufen nach unten bis zum Traumstrand. Ihr werdet dort nicht viele andere Touristen antreffen, da der Strand noch als kleiner Geheimtipp gilt. Es lohnt sich! Kommt nur nicht auf die Idee, dort schwimmen zu gehen. Gefährlich.

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Da in der unmittelbaren Umgebung von Kapstadt kein großer Safari Park ist (der wohl berühmteste ist der Kruger National Park in der Nähe von Johannesburg oder der Addo Elephant Park auf der Garden Route), haben wir uns dazu entschieden einen kleineren privaten Park in der Nähe (rund zwei Stunden von Kapstadt) aufzusuchen. Hierbei geht es um den Aquila Safari Park. Er ist nicht zu vergleichen mit den großen National Parks, aber er ist die Fahrt wohl wert. Wir haben eine Nacht dort verbracht und waren unfassbar nah an einigen der Big Five’s dran.

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Food, food, food.

Für alle Foodlover unter uns: bitte begebt euch auf direktem Weg nach Kapstadt! Kapstadt weiß, was Street Food Festival und gutes Frühstück wirklich bedeuten. Hier werden wirklich keine Wünsche offen gelassen und trotzdem ich ein eigenes Buch über kulinarische Erlebnisse in Kapstadt verfassen könnte, versuche ich mich jetzt kurz zu fassen.

Der berühmte Old Buscuit Mill ist ein absolutes Highlight. Der Markt ist immer am Wochenende geöffnet und bietet Speisen aus aller Welt frisch vor deinen Augen zubereitet. Außerdem gibt es Kunstausstellungen und kleine Läden, die handcrafted Stuff verkaufen.

Es lässt sich nicht festlegen, welcher der beiden Märkte besser ist, deswegen besucht man am besten gleich den Bay Habour Market mit. Hier wird Sushi direkt vor deinen Augen auf Bestellung zubereitet und es ist das beste, beste, beste Sushi überhaupt. Und günstig noch dazu.

Sehr zu empfehlen ist außerdem der Food Market an der V&A Waterfront (welche ansich schon ein absolutes MUSS ist).

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Hier eine Liste meiner absoluten Lieblings-Restaurants/Cafés:

  • The Vue
  • Folk Cafe
  • YOURS TRULY
  • Bacon on Bree
  • The Waiting Room
  • Truth Coffee
  • JARRYDS
  • Strolla Bar
  • mischu Coffee
  • Sotano
  • Hudson’s the Burger Joint
  • Beleza Restaurant
  • The Bungalow

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Strolling around

Kapstadt ist schon ein Hingucker, wenn man nur mit einem Kaffee in der Hand durch die Straßen zieht. Besonders sehenswert hierbei ist Bo-Kaap. Es ist ein Stadtteil in Kapstadt, auch bekannt als Cape Muslim Quarter, welcher durch seine vielen bunten Häuschen direkt am Fuße des Signal Hills Eindruck hinterlässt. Unbedingt nach Dämmerung zu vermeiden!

Bo Kaap - Cape Town Part II - Kapstadt Best places

The Company’s Garden ist ein kleiner Park mitten im Stadtzentrum. Hier könnt ihr mit viel Glück Albino Eichhörnchen sehen. Falls nicht, beobachtet die wirklich zahmen ’normalen‘ Eichhörnchen, die vielen Vögel, macht ein Picknick auf dem Rasen oder lauft einfach eine Weile. Man vergisst kurzzeitig, dass man mitten in der Großstadt ist.

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Hoch in den Bergen gelegen findet man den Stadtteil Camps Bay. Camps Bay besticht durch seine riesen Anwesen, schöne Restaurants und tolle Strände. Hier wird die Kreditkarte gerne mal schwerer belastet, vor allem aber, wenn man vor hat, sich hier niederzulassen. Eine Fahrt durch die Berge lässt einen staunen und träumen. Ein Haus ist schöner, größer und aufwendiger als das andere. Außerdem lässt sich von den Bergen in Camps Bay ganz wunderbar der Sonnenuntergang beobachten. Einfach ein Traum.

Von Camps Bay kommt ihr zudem super schnell auf die Kloof Street. Nahe des Stadtzentrums sind hier das junge Publikum, jede Menge gute Restaurants, Bars und stylische Hostels zu finden.

Beachin‘ all day.

Last but not least, folgen die Orte, an denen man ausspannen und etwas Farbe und Kraft tanken kann. Die Strände. Kapstadt bietet kein türkis-blaues Meer und weißen Vogelsand, aber für die Vielfalt, die Kapstadt zu bieten hat, doch sehr sehr schöne Strände. Unsere absoluten Lieblinge sind die Cliffton’s 1-4. Sie sind nahe Camps Bay (Camps Bay Beach ist auch wunderschön), aber sie sind doch etwas abseits und ruhig gelegen.

Ansonsten können wir Llandudno Beach und den Bloubergstrand sehr empfehlen. Surfer müssen unbedingt nach Muizenberg.

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Ich könnte tagelang weiterschreiben, höre aber jetzt mal auf.

Wart ihr schon mal in Kapstadt und habt auch noch ein paar Tipps? Wenn ja, schreibt sie unbedingt in die Kommentare. Wir sind ganz gespannt 🙂

xx
Brina & Manu

 

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